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Malteser Schöppingen

Katastrophe in niederländischer Feuerwerksfabrik jährt sich

Erster Realeinsatz im Katastrophenschutz

13.05.2017
Bild: dpa.

Es war ein sonniger Nachmittag, als am 13. Mai 2000 gegen 15.30 Uhr mitten in einem Wohngebiet der niederländischen Stadt Enschede die Feuerwerksfabrik "S.E. Fireworks" explodierte. 23 Menschen starben, darunter vier Feuerwehrleute, rund 1.000 wurden verletzt. Zwei Drittel des Stadtteils wurden vollständig verwüstet, eine Fläche von mehr als 40 Hektar lag in Schutt und Asche.

"Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern: Die Rauchsäule sahen wir schon vom Schöppinger Berg aus und irgendwann waren wir mitten im Schadensgebiet. Das war wie Krieg", erinnert sich Stephan Frenzel, heute Leiter Einsatzdienste im Kreis Borken. Damals war es der erste Realeinsatz im Katastrophenschutz für unsere Schöppinger Rettungskräfte und der Erste für Frenzel als Zugführer. 

Heute gehört der Katastrophenschutz zu einer der Hauptaufgaben unserer rund 40 Rettungskräfte. So waren wir 2005 beim Schneechaos und 2010 beim Hochwasser im Münsterland im Einsatz. 2011 wurden wir zum Massenunfall auf der A31 mit rund 60 Pkw alarmiert. 2015 und 2016 waren wir fast ununterbrochen in der Flüchtlingshilfe im Einsatz

Einen Videobeitrag der niederländischen Rundfunkanstalt "NOS" zum Unglück in der Feuerwerksfabrik finden Sie hier:

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